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Vegetarier, Veganer und Omnivoren - Wer lebt nun gesund?
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Dezember 2015
Februar 2016
Juli 2016
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Vegetarier, Veganer und Omnivoren - Wer lebt nun gesund?

Tagtäglich haben wir es mit den unterschiedlichsten Typen von Menschen zu tun, aber egal ob Schaffer, Träumer, Egozentriker oder sonst wer, sie haben alle etwas gemeinsam: die Liebe zu gutem Essen- nur was ist gutes Essen?
Ja, und dann kam nach dem jahrelang als Ök verschrienen Vegetarier, der unmöglich gesund leben konnte, ganz langsam und leise der Veganer.
Vor nicht einmal drei Jahren war es eher selten vegane Produkte, und ich meine jetzt nicht Obst, Gemüse und Nüsse, auf dem Lebensmittelmarkt zu finden. Klar war man da im Reformhaus, also bei den Öks, gut aufgehoben, aber wurde doch von den Omnivoren mitleidig belächelt. Heute ist es "in" vegan zu essen und die armen Vegetarier sind nun nicht mehr nur als Ök verschrien, sondern auch nicht konsequent genug, um es richtig zu machen.

Viele unserer Kunden folgen dem Trend, vegan zu essen, weshalb wir uns logischerweise auch mit der veganen Küche und der veganen Lebensweise auseinandersetzen mussten. Im Nachhinein muss ich gestehen, dass das alles andere als wenig schmackhaft oder langweilig ist und den Küchenhorizont in jeglicher Art und Weise erweitert. Es muss in der Tat nicht immer Fleisch, Fisch oder Geflügel sein und selbst eingefleischten Omnivoren schmeckt´s, solange man das böse Wort "vegan" weg lässt und dem Kind einen anderen Namen gibt.

Selbstverständlich probieren wir uns durch die mittlerweile vielfältigen veganen Produkte, die der Markt so her gibt, wobei man wirklich sagen muss, dass einige vegane Convenience Produkte fern von gesunder Ernährung sind und nicht wirklich sein müssen.
Grundsätzlich sollte sich jeder Gedanken darüber machen, wie er/ sie sich ernährt und was man seinem Körper womöglich alles antut, wenn man sich hauptsächlich "billig" oder "schnell" ernährt. Natürlich ist damit nicht die günstige, einfache, bodenständige und wenig zeitaufwändige Küche gemeint, sondern eher die von Haus aus minderwertigen oder minderwertig verarbeiteten Produkte oder das teuere industriell verpanschte Fertigfutter.

Gesund zu essen ist eigentlich gar nicht schwer, wenn man die industriell verarbeiteten Lebenmittel einfach mal weg lässt. Da viele Veganer back to the roots dazu gezwungen waren, ihre Gerichte selbst zu kochen, weil es eben noch nichts fertiges auf dem Markt gab und ehemalige Liebllingsgerichte mit Fleisch in eine vegane Variante verwandeln werden wollten, muss man ihnen schon zugestehen, dass sie definitiv gesünder unterwegs waren und sind als der klassische Omnivore, der täglich sein Fleisch in großen Mengen beim Discounter kauft (obwohl alle irgendwie immer angeben ihr Fleisch vom Metzger oder Bauern ihres Vertrauens zu beziehen) und mit Zucker, Salz und E durchsetzten Fertigprodukten aufpimpt. Selbst der Vegetarier verzichtet ja im weitesten Sinn lediglich auf Fleisch und wertet seinen Salat mit fettreduzierter Industriesahne und Fertiggewürzbeutelchen inklusive Glutamat oder Hefeextrakt auf. Wenn das mal gesund ist...

"Mit dem guten Geschmack ist es ganz einfach. Man nehme von allem nur das Beste."
-Oscar Wilde-

Fazit: Gesund ist, wer gesund isst. Was allerdings wirklich die gesündeste Ernährung ist, würde ich nicht davon abhängig machen, ob jemand sich vegetarisch, vegan oder fleischhaltig ernährt, sondern eher davon, wie bewusst und in welchen Mengen er/ sie verarbeitete Lebensmittel konsumiert. Erfahrungsgemäß sind es derzeit die Veganer, die sich am meisten mit ihrer Ernährung auseinandersetzen, auch wenn deren Beweggründe größtenteils eher etwas mit bedingungsloser Tierliebe und Umweltschutz zu tun haben. Ein Blick auf andere Länder zeigt ganz deutlich, dass die Asiaten sich mit ihrer obst- und gemüselastigen, fast milchproduktfreien und sehr ursprünglichen Küche auf gesunde Ernährung verstehen. Denkt immer daran: Du bist, was du isst. Also sei nicht schnell, billig oder ein Imitat.

Mondpreise und Schlüssellochgucker


Long time no see oder besser no read.


Es ist also mal wieder an der Zeit für einen neuen Blogeintrag, in dem wir uns heute mit dem Thema Preise bzw. unrealistische Preisvorstellungen beschäftigen, da uns in letzter Zeit öfters Anfragen von Kunden erreichen, die uns mit den Ohren schlackern lassen.

Für uns ist es immer interessant zu wissen, mit welchem Budget pro Person der Kunde rechnet und was er sich dafür vorstellt, damit wir- ohne viel Zeit zu verlieren- ein gutes Angebot unterbreiten können, in dem wir auf die individuellen Wünsche eingehen. Merkwürdigerweise kommt es aber seit geraumer Zeit hin und wieder vor, dass die (Preis)Vorstellungen des Kunden sehr weit von der Realität abweichen. Als Beispiel: Für eine Feier mit ca. 10 Personen wird ein warmes Buffet mit diversen kalten Vorspeisen und einer Dessertauswahl gewünscht. Da auch Vegetarier und Veganer unter den Gästen sind, sollen gleich mehrere Speisen angeboten werden, die einfach jeden glücklich machen. Alles in allem soll es innovativ, abwechslungsreich und vor allem viel sein, und da der Kunde den Tag genießen möchte, sollen auch Teller, Besteck und Gläser mitgeliefert werden. Bis dahin klingt das nach einer alltäglichen Anfrage, die unter anderem unser Geschäft ist. Geht es aber dann um das Budget pro Person, das brutto im einstelligen Bereich angesiedelt wird, stoßen wir an unsere sehr kreativen Grenzen.
Darauf hingewiesen, dass es uns so nicht möglich ist, den Wünschen des Kunden gerecht zu werden, stößt man dann auf völligstes Unverständnis und wird mit dem Argument konfrontiert, dass die Lebensmittel im Discounter doch kaum etwas kosten.... (!!!!!!)

Mal davon abgesehen, dass wir für das Geschäft nicht im Discounter einkaufen, sondern auf unseren Partner Selgros in Neu-Isenburg zurückgreifen, fließen noch ganz viele andere Komponenten in die Preisberechnung ein, denn unter anderem möchten wir unsere Arbeit und unseren Aufwand bezahlt bekommen und am Ende des Monats sowohl die Rechungen des Geschäfts als auch unsere eigenen Rechnungen zahlen können.

Sicherlich hat der Kunde das Recht, ja sogar die Verpflichtung Preise zu vergleichen, nur er vergleicht eben wirklich nur Zahlen. Was er letztendlich dafür bekommt, steht auf einem anderen Blatt.
Jeden Tag lassen wir uns doch irgendwo von niedrigen Preisen verführen. Der günstige Pullover oder die Schnäppchenschuhe lassen uns gerne mal schwach werden, mit dem Unterschied, dass wir, wenn wir nicht gerade über das Internet einkaufen, sehen und fühlen können, was wir für unser Geld bekommen. In der Gastronomie verhält es sich hingegen ganz anders damit. Wir lesen schön beschriftete Tafeln, Speisekarten oder eben Angebote und haben eine Vorstellung davon, was wir gerne für den genannten Preis bekommen möchten. Leider mussten wir schon viel zu oft am eigenen Leib feststellen, dass das Preis-Leistungsverhältnis in keinem Verhältnis mehr steht, was an den vielen Schlüssellochguckern liegen mag, die eben nicht rechnen, sondern beim "Nachbarn" schauen, was dieser für Preise aufruft und sich entsprechend im Preis anpassen oder eben mit Dumpingpreisen unterordnen. Dass dabei die Qualität stark auf der Strecke bleibt, muss nicht weiter erwähnt werden.
Je nachdem wie hoch die Fixkosten für den Betrieb liegen, muss noch jeder erfolgreiche Unternehmer seine Preise selbst berechnen, denn keiner kann zum Selbstkostenpreis oder darunter überleben. Sicherlich muss sich der Endkunde nicht mit den Kosten eines Betriebs auseinandersetzen, aber man sollte davon ausgehen, dass allein die Erfahrung, die man selbst mit der Haushaltskasse macht, ausreichen sollten, um nachvollziehen zu können, was realistisch ist und was nicht.

Für uns Gastronomen wäre es wünschenswert, wenn die Kunden wieder verstärkt auf Qualiät Wert legen würden und nicht alle Entscheidungen über den Preis, der rein gar nichts über die Qualität und die Quantität aussagt, getroffen werden.
Ist es nicht viel mehr eine Freude von einem gut ausgebildeten Koch, der die Lebensmittel zu behandeln weiß, Erfahrung und Innovation einfließen lassen kann und für den Sauberkeit und die damit verbundene Gesundheit nicht zu teuer ist, bekocht zu werden als von jemandem, der es sich anmaßt, die gleiche Leistung ohne Ausbildung oder Erfahrung, aber zu Dumpingpreisen anbieten zu können, weil er eben nur Discounterware unprofessionell verarbeitet und gar nicht vor hat, lange am Markt zu bleiben, weil er nicht rechnen möchte?

Grundsätzlich muss Catering nicht teuer sein und ist fast für jeden Geldbeutel zu haben, sofern man realistische Vorstellungen davon hat, was man bekommen kann, und dass man eben nicht nur für die Lebensmittel bezahlt, sondern auch für Arbeit und Service.

In diesem Sinne danken wir all unseren zufriedenen Kunden, die uns jeden Tag gerne zur Arbeit gehen lassen und die zu schätzen wissen, was sie bekommen.

Das erste Mal




Bloggen- das ist in, das ist modern und mittlerweile scheinbar unabdingbar. Da Fresh´n delicious ein modernes Unternehmen ist, das in und unabdingbar sein möchte, ist bloggen für uns nun auch eine Art Verpflichtung, der wir natürlich gerne nachkommen.

Wir werden uns in Zukunft aktuellen Situationen widmen und diese zu Themen für unseren Blog machen. Erlebtes, bevorstehendes oder beschäftigendes sollen Euch zeigen, mit wem Ihr es zu tun habt, was wir so treiben, mit welchen Dingen wir konfrontiert werden und wie wir unsere, nennen wir es mal Probleme lösen.

In den letzten Jahren ist eine Menge passiert. Wir haben Fehler gemacht, aus den begangenen Fehlern gelernt, unser Herzblut in unsere Passion gesteckt, trotzallem Rückschläge erlitten, aber haben uns nicht klein kriegen lassen.
Dann kam in 2012 unsere erste ganz große Chance- Caterer der Messe Offenbach! Selbstverständlich ist es kein Problem "mal schnell" tausende von Essen an einem Wochenende zu machen und selbstverständlich ist es auch kein Problem trotz der Mengen frisch zu kochen. Man kann alles, wenn man es wirklich will und wir wollten und wollen es nach wie vor.

Mit Planung, Ehrgeiz, Leidenschaft und einer ordentlichen Portion Optimismus, aber auch mit Respekt vor der Sache an sich und jede Menge schlafloser und sorgenvoller Nächte haben wir damals unsere erste Messe in Offenbach gestämmt und sind stolz darauf, behaupten zu können, dass wir alles selbst machen können.
Man sollte grundsätzlich alles mal selbst gemacht haben, um am Ende beurteilen zu können, was schief lief, was besser gemacht werden kann und vor allem, um beurteilen zu können, an wen man diese oder jene Aufgabe delegieren kann.
Woher soll man denn sonst wissen, wie wer was zu machen hat, damit es gut wird? Selbstverständlich gibt es in allen Bereichen Profis, von denen man immer etwas lernen kann, aber wie soll denn unser Unternehmen eine persönliche Note bekommen, wenn wir alles von Anfang an anderen überlassen ohne selbst zu wissen, wie es geht? Ebenso stellt sich natürlich auch die Frage, wie soll man die Profis denn alle bezahlen und sind sie wirklich das Wert, was sie aufrufen?
Eigeninitiative und Eigenverantwortung sind die Schlüsselworte zum anvisierten Ziel.

Man sollte keine Angst haben, sich selbst die Finger schmutzig zu machen und vor allem sollte man keine Angst haben zu versagen. Es wird immer etwas geben, das nicht so leicht von der Hand geht und sicherlich landet man hin und wieder auch den berühmten Griff ins Klo, aber solange man nicht stur und blind weitermacht oder gar aufgibt, sondern aus dem Erlebten lernt, kann es nur weitergehen. Irgendwann spezialisiert man sich auf die Dinge, die einem besonders gut liegen, übergibt andere Aufgaben Menschen, denen man vertraut und die am gleichen Strang ziehen und kann sich in Ruhe weiterentwickeln und sich neuen Projekten widmen. Zwischenzeitlich haben sich auch eine Menge toller Kontakte ergeben, die das Unternehmen stark aufwerten und von denen wir profitieren. Selbstverständlich sind wir aber auch immer bemüht unseren Kontakten ebenfalls von Nutzen zu sein, denn einseitige Geschäftsbeziehungen haben keine Dasseinsberechtigung.

Das Leben an sich und auch das Geschäftsleben hat so viel zu bieten, dass es jeden Tag mindestens ein erstes Mal gibt, das uns schlauer, erfahrener, gelassener, profitabler oder einfach nur besser macht.
In diesem Sinne lassen wir es mal weitergehen, versuchen uns hoffnungsvoll an unserem Blog mit Unterhaltungswert und schauen, wohin uns das führen wird.